Mit Wehmut wegen des Aufbruchs und gleichzeitiger Freude auf Luang Prabang, beschlossen wir, uns die Zeit zu nehmen, eine zweitaegige Bootsfahrt stromabwaerts auf dem Mekong-Fluss zu machen.
Die Landschaft an den Flussufern ist eindrucksvoll und die vielen kleinen Doerfer entlang der Huegelketten sorgen fuer ein idyllisches Bild.
Unsere Zwischenstation war Pak Beng, ein nicht weiter erwaehnenswerte Dorf, das keinem anderen Zweck dient, als den Reisenden eine Nacht Unterkunft zu bieten. Dementsprechend penetrant versuchten die Hotelbesitzer ihre vier Waende schon am Pier an den Mann bzw. die Frau zu bringen. Peter konnte sich retten.
In der Nacht wurden wir von einem undefinierbaren Geraeusch geweckt, dass sich nach einiger Recherche als bemitleidenswertes Geschoepf entpuppte, das sein Leben an einer kleinen Kette um seinen Hals, auf einer Bambusstange sitzend, fristet.
Damit waeren wir bei einem Thema, bei dem wir und viele Reisende die wir getroffen haben uns einig sind: Die Menschen hier gehen mit ihrer Umwelt mehr als unvernuenftig um. Sei es die Haltung und Behandlung der Tiere, oder die Verschmutzung der Umwelt:
Leider ist es schwer etwas zu bewirken. Eine alte Frau, die ihre leere Plastikflasche ueber Bord warf, konnte unsere Bestuerzung nicht verstehen. Sie tue das immer so war ihre einfache und entwaffnende Antwort.
Die Fahrt den Mekong entlang hat sich dennoch gelohnt, auch wenn Peter die zweifelhafte Ehre zuteil wurde, die erste Wasserleiche seines Lebens zwei Meter neben dem Boot vorbeitreiben zu sehen. Dieses Bild ersparen wir dem werten Leser.
Lieber noch ein paar Impressionen vom Fluss:
Muede aber angekommen!
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