Zwei Wochen haben wir an der laotisch-thailaendischen Grenze verbracht. Um genau zu sein in Huay Xai, einer kleinen in huegeliger Region angesiedelter Stadt am Ufer des Mekong Flusses. Jeder Reisefuehrer schreibt, Huay Xai sei gut fuer eine Nacht, danach habe man alles Interessante entdeckt.
Eines koennen der Lonely Planet und Konsorten jedoch nicht kennen: ein kleines aber feines Projekt namens Kajsiab, welches sich zum Ziel gesetzt hat die Minderheit der Hmong in der Provinz von Bokeo zu unterstuetzen und ihnen dabei zu helfen Haeuser und Sanitaeranlagen zu bauen, die Gesundheitsversorgung zu verbessern und Bildung in die idyllisch gelegenen Hill Villages zu bringen.
Wir haben uns schwer verliebt! In das Projekt, die laotische Familie mit der wir dort gelebt haben und speziell in Baauw, die sechs-jaehrige Tochter der Vue-Familie, deren Patenschaft wir uebernehmen werden.
Auch haben wir keinesfalls unsere faule Haut in die Sonne gelegt, sondern vielmehr die Aermel hochgekrempelt und mitgeholfen! Das Schoene an Daauw-Home (was soviel bedeutet wie Stern-Heim) ist, dass es erst seit Mitte Februar existiert und wir somit mitten in den Aufbau geplatzt sind, den wir freilich gleich mitgestalten wollten!
Projekt Stiegenbau
Projekt Englisch
Projekt Hausbau
Projekt Schilder
Projekt "Full-House"
Projekt Kaiserschmarrn
Projekt "Kreativgruppe"
Unsere Gastgeber Lara und Nzoua umsorgten uns freundschaftlich und wir durften in den Genuss kulinarischer Spezialitaeten gelangen die nie ein Mensch zuvor gesehen hat...
Wer erratet was das ist?
Normales Huhn. Nur eben alles! ;)
Das darueber war uebrigens Frosch. Und wir haben es gegessen, die Beweisfotos dafuer sind auf dem Picasa-Album zu sehen. Schmeckt nach Huhn nur die Haut ist ein bissl schleimig...
Auch Ausfluege wurden unternommen. Wir haben insgesamt drei verschiedene Doerfer besucht. Unser laengster Trip fuehrte uns insgesamt rund 7 Stunden ueber abenteuerliche Strassen in ein abgeschiedenes Hmong-Dorf.
Kurze Rast. Ohne Federung ist so eine Motorradfahrt doch zehrend.
Die Menschen haben nicht viel und brauchen nicht viel. Dafuer sind sie zufriedener wie so mancher Mitteleuropaer.
Der einzige Brunnen.
In solchen Huetten leben bis zu 20 Menschen:
Nach dem Besuch dort fuehrte uns Nzoua tiefer in die Region. Dort ueberraschte er uns mit einer Hoehlenbesichtigung. Abseits jeder Touristenwege. Aufregend und abkuehlend!
Der Blick vom Hoehlenausgang ueber die frisch gesetzten Reisfelder!
Auf der Rueckfahrt machten wir eine weitere Pause waehrend derer wir beide von einer Gruppe Hmong-Jugendlicher entdeckt wurden. Was der Grund ihrer Hysterie um uns war entzieht sich leider unserer Kenntnis, es war jedoch das wohl verrueckteste Erlebnis auf dieser Reise.
Holt uns hier raus! Wir sind Stars.
Verrueckte Kids
Und wie, bei den Strassenverhaeltnissen nicht anders zu erwarten war, machte uns eine Radpanne einen Strich durch unseren Zeitplan. Wir schafften es jedoch knapp nach Sonnenuntergang "Zuhause" zu sein.
Zum Abschluss noch ein paar Bilder von unserer Gastfamilie, die wir hoffentlich bald wiedertreffen werden!
Der Abschied fiel nicht leicht. Nicht umsonst haben wir unseren urspruenglichen Plan drei bis vier Tage bei dem Projekt zu bleiben immer weiter verschoben. Schlussendlich wurden 2 Wochen daraus, doch es zieht uns auch wieder "on the road". Ein Wiedersehen ist jedoch bereits geplant.
Das naechste Mal erfahrt ihr mehr ueber unsere zweitaegige Mekongflussfahrt und ueber Luang Prabang, wo wir uns derzeit aufhalten.
coole sache he :)) und schön dass ma mol wieda was vo euch hört und s'euch guat goht :)) weiter so! ;)
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