Alleine im westlichen Hochland dieses wunderschoenen Landes finden sich ueber 30 Vulkane, die mit ihren Erruptionen die Landschaft gepraegt haben und immer noch praegen. So auch rund um Antigua, eine weitere koloniale Perle Zentralamerikas, in welcher wir einige Tage mit Freunden verbrachten und die Kulturgueter Guatemalas erforschten.
Der Vulkan Fuego, der seinem Namen alle Ehre macht und am Morgen ein kleines Baeuerchen hoeren liess:
Antigua’s Wahrzeichen – der Vulkan Agua:
Die kolonialen Bauten gehoeren mit zu den schoensten, die wir in Zentralamerika gesehen haben:
Auch die Mayakultur laesst sich hautnah erleben.
Ein besonderes Highlight fuer uns war die Anwesenheit eines oesterreichischen Lokals namens „Wiener“. Mit unserer illustren und internationalen Runde mussten wir diese Lokalitaet natuerlich naeher inspizieren und wurden durchwegs positiv ueberrascht. Nur Schnaps und Ottakringer fehlten.
Ein feuriger Abend.
Unsere naechste von Feuer geformte Station auf der Reise war der „Lago de Atitlan“. Sein Ufer saeumen mehrere, ueber 3000 Meter hohe Vulkane, darunter auch der Vulkan San Pedro. Das gleichnamige Dorf am Fusse dieses Giganten wurde fuer uns der Ausgangspunkt einer der anstregendsten Wanderungen unseres Lebens. Doch zuvor liessen wir uns fuer einige Tage in Panajachel nieder, wo wir Bekanntschaft mit einem lustigen Vogel machten und uns von der Sonne am Pool verwoehnen liessen.
Die Bootsfahrt nach San Pedro war gepraegt von den wunderschoenen Ufern entlang des Lago de Atitlan. Vorallem reiche Guatemaltesen und Auslaender errichten sich hier prunkvolle Villen, viele im mediterranen Stil.
San Pedro selbst wurde fuer uns der Ausgangspunkt muskelzehrender Erfahrungen. Zum Einen, unser insgesamt 5 ½ stuendiger Hike auf die Spitze des 3020 Meter hohen Vulkan San Pedro, eine trotz des kalten Windes schweisstreibende Angelegenheit. Doch der Ausblick lohnte die Muehen.
Zum Anderen, unser Kayak-Ausflug nach San Marcos, einem kleinen verschlafenen Oertchen auf dem gegenueberliegenden Ufer. Vorallem die Rueckfahrt wurde uns durch Gegenwind etwas erschwert. Die Ruhe und Stille mitten auf dem 1500 Meter hoch liegenden Sees waren jedoch auch diese Anstrengung mehr als wert.
Unsere letzte Station am Lago war Santa Cruz, das wohl verschlafenste Oertchen am ganzen See. Unser Bungalow lud zum Faulenzen ein. Nicht nur Peter nutzte die Gelegenheit.
Zentralamerika hatte uns, bis wir nach Guatemala gekommen sind, nicht 100% ueberzeugt. Doch dieses Land uebertrifft (fast) alle Erwartungen: dichte Dschungel mit paradisieschen Frischwasserpools, aktive Vulkanlandschaften, wunderschoene Kunstwerke von lokalen Kuenstlern, im Sonnenschein glitzernde Seen und freundliche Menschen. Auch das Essen ueberzeugt durch reichhaltigere Abwechslung. Die einzigen Schwachpunkte dieses tollen Fleckchen Erde sind die leider immer wieder vorkommenden Rip-offs (deren Wert oft das Doppelte oder Dreifache betraegt) und die nicht immer sehr ehrlichen Reisebueros. Dennoch ist uns Guatemala sehr ans Herz gewachsen - eben eine feurige Liebesgeschichte.
n josh hobs a indeamfall ned troffa oder?
AntwortenLöschenNo net. Woass o net ob sich des no usgoh wird... Er isch in Guatemala City und do wollt ma eigentlich net ane :(
AntwortenLöscheno will... :-))
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