20.11.2011

Piraten unter karibischer "Sonne"

Utila, unser erstes Ziel in der Karibik, erreichten wir nach zweitaegiger Reise, die gepraegt war von einer Buspanne, einer Nacht in der honduranischen Hauptstadt Tegucigalpa (nicht empfehlenswert, dort gibts naemlich wirklich jede Menge „Piraten“) und zu hoch eingestellten Klimaanlagen (was Peter spaeter noch bereuen sollte).

Aus Piraten unter karibischer "Sonne"

Endlich auf der Insel angekommen, mussten wir feststellen, dass der Verkehr dort ueberhand nimmt und auch sonst leider jegliches Karibikflair fehlte. Kaum vorstellbar wenn man sich diese Bilder ansieht:

Aus Piraten unter karibischer "Sonne"

Aus Piraten unter karibischer "Sonne"

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Wir entschieden uns auf eine noch kleinere Insel zu fliehen. Und so setzten wir auf dem Schiff der Piratentauchschule „Captain Morgan“ auf die Utila Cays ueber.

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Hier empfing uns Ruhe und Frieden, fast schon soviel davon, dass es an den verregneten Nachmittagen doch recht langweilig wurde. Vorallem da unsere Tauchtrips fuer Peter eine schmerzhafte Erfahrung beinhalteten: beim ersten Tauchgang auf rund 15 Metern setzte ein gluehend-stechender Schmerz hinter dem linken Auge ein (vermutlich ein Barotrauma in den Nebenhoehlen), so stark, dass der Tauchgang fuer ihn auch schon wieder zu Ende war. Auch am naechsten Tag war es nicht besser und so entdeckte Tanne die Unterwasserwelt auf eigene Faust.

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Wegen Peters Tauchuntauglichkeit und des anhaltend schlechten Wetters (man sollte sich nicht wundern waehrend der Regenzeit) entschieden wir uns, unsere Zelte auf Utila abzubrechen und unser Glueck in Guatemala zu suchen. Eine weitere 2-Tagesreise spaeter ueberquerten wir die Grenze zwischen Honduras und Guatemala und nahmen ein Boot an der Kueste entlang in Richtung Livingston.

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Dieses verschlafene, vor hunderten Jahren von britischen Piraten als Rueckzugspunkt nach ihren Beutezuegen gegen Spanische Galeonen genutzte Oertchen, gefiel uns auf Anhieb sehr gut. Schon am Pier wurden wir in die Geflochtenheiten der oertlichen Kultur eingefuehrt und so unterzog sich Peter einem karibischen Stilwandel. (Auesserst) Schmerzhaft muss an dieser Stelle festgehalten werden! Die Damen haben es jedoch sichtlich genossen!

Aus Piraten unter karibischer "Sonne"

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Wir entdeckten in der Naehe einen wunderschoenen Strand, den wir mit Lisa und Manja, zwei deutschen Maedels mit denen wir einige Tage unterwegs waren, ausgiebig genossen. Endlich wieder Sonne pur!

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Auch am naechsten Tag auf dem malerischen Weg entlang des Rio Dulce zum gleichnamigen Ort verwoehnte uns die Sonne mit ihrer ungeteilten Aufmerksamkeit.

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In Rio Dulce blieb aber keine Zeit zum Verschnaufen. Es ging sofort weiter in Richtung Flores - in der Naehe von Tikal im Norden Guatemalas. Hier und in der weiteren Umgebung goennen wir uns ein paar Tage Reisepause, um uns am wunderschoenen Lago de Peten Itza von den Strapazen der letzten Wochen zu erholen.

Aus Piraten unter karibischer "Sonne"

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Peter hat uebrigens ein neues Motto entdeckt, welches sicher viele Probleme in der ersten Welt loesen koennte! Nennt mich Messias:

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