Ob auf dem Bier, der Nationalfahne, T-Shirts oder Firmenschildern: Angkor Wat findet sich in Kambodscha ueberall wieder! Es ist nicht "nur" das Wahrzeichen Kambodschas sondern verkoerpert den Nationalstolz der freundlichen Menschen in diesem ueberaus entzueckendem Flecken Erde.
Damit wird es Zeit, einen der Weltkulturschaetze vorzustellen: Angkor Wat itself...
Wir haben uns eine 3-Tageskarte gegoennt (40 Dollar, dank dem aktuellen Eurokurs ja gar nicht mal so teuer!) welche fuer eine Woche gueltig ist. Unser erster Tag mit unserem besonders netten Tuk-Tuk-Fahrer Mr. Inn fuehrte uns auf die grosse Tour. Unter anderem zu folgenden Tempeln:
Preah Khan
Pre Rup
Last but not least: Angkor Wat
Wo wir auch eine suesse Affenfamilie entdeckten
Zum Abschluss erlebten wir auf dem Phnom Bakheng noch einen, leider mit Wolken verhangenen, Sonnenuntergang.
Der zweite Tag fuehrte uns auf die kleine Tour, wobei klein hier nur die Strecke bezeichnet nicht die Anstrengung, die uns die Besichtigungen gekostet hat. Nach dem vierten Aufstieg auf einen 40-50 Meter hohen Tempel bei 35 Grad im Schatten und gefuehlter 100%-iger Luftfeuchtigkeit, laesst die Euphorie ueber die Kunstwerke merklich nach.
Nichtsdestotrotz war dieser zweite Tag noch faszinierender wie der erste.
Angkor Thom - Bayon
Bayon
Angkor Thom - Baphuon
Angkor Thom - Terrace of the Elephants
Thommanom
Ta Keo
Ta Prohm - der ueberwucherte Tempel (und unser Highlight)
Banteay Kdei
Muede aber vieler kultureller Sehenswuerdigkeiten reicher, liessen wir die kommenden Tage eher ruhig angehen, da sich der erkrankte Peter nicht besonders wohl fuehlte. An unserem dritten und letzten Tag in Angkor Wat besuchten wir das "Landmine Museum", dass den zahlreichen Opfern der menschenunwuerdigen Waffen hilft ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen.
Landmine Museum - ein Minenfeld (natuerlich alles entschaerft!)
Der aelteste und ein besonders huebscher Tempel in Angkor Wat - Banteay Srey
Kambodscha wird uns in schoener Erinnerung bleiben. Die Menschen sind freundlich, das Essen (laut Tatjana, da Peter dem asiatischen Essen in den letzten 3 Wochen weitgehenst entsagte) koestlich, die Landschaft wunderschoen und Angkor Wat ueberaus faszinierend. Diese positive Stimmung kann auch ein Diebstahl am Strand und Peters Krankheit nicht trueben.
Die Kehrseite der Medaille ist die allgegenwaertige Armut die in Kambodscha herrscht. Nach Jahrzehnten von Krieg, Hunger, sinnlosem Genozids und ausartender Korruption, haben mehr als 80% der Menschen gerade genug um zu ueberleben. Es ist makaber und schwer verdaubar, die zwei unterschiedlichen Welten an diesem Ort aufeinanderprallen zu sehen - hungernde, bettelnde Kinder und uebergewichtige Touristen, die diese tunlichst zu ignorieren gedenken. Vorallem die Ohnmacht der eigenen Hilflosigkeit diesem Zustand gegenueber laesst einen schwer an dem System in dieser Welt zweifeln.
Mr. Inn - unser treuer Begleiter in Siem Reap!
Nun schliessen wir den Kreis unserer Suedostasien-Reise und machen uns auf nach Bangkok.
Hallo meine lieben zwei! Wie geil sind die Bäume, die aus den Tempeln raus oder drauf wachsen =)... mega! Bin o ziemlich froh, dass da koa Mine dawüscht hond! Freu mi uf n nächsta bericht =) bussssiii
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